Ratgeber zur Autoversicherung

Bei der Schadensregulierung eines Autounfalls gibt es mehrere Dinge zu beachten. Zunächst sollte man abwägen, ob es sich lediglich um einen Bagatellschaden handelt, welchen man selber zahlen kann, oder ob es ein größerer Schaden ist, der von der Versicherung getragen werden soll. Wenn es sich um einen Unfall handelt der beispielsweise beim Einparken geschehen ist, ist es für den Verursacher in den meisten Fällen billiger den Schaden selber zu tragen. Durch jeden Unfall, den die Autoversicherung begleichen muss, werden die Prozente hochgestuft, welche den jährlichen Versicherungsbeitrag erhöhen. Es ist jedoch möglich, die Versicherung einzuschalten und dann innerhalb eines halben Jahres, den Betrag an die Versicherung zurück zu zahlen. Hierbei wird die Schadensfreiheitsklasse reguliert. Für die Rückstufung der Schadensfreiheitsklasse ist nicht die Höhe eines Schadens entscheidend, sondern die Anzahl der Unfälle. Wenn man zum Beispiel innerhalb eines Jahres einen großen Unfall verursacht, wird die Schadensfreiheitsklasse nicht soweit zurück gestuft, wie bei mehreren kleinen Unfällen innerhalb des Jahres.

Generell ist jeder Schaden, der durch die Versicherung reguliert werden soll, innerhalb einer Woche zu melden. Ausgenommen sind hierbei die sogenannten Kleinschäden. Kleinschäden sind innerhalb verschiedener Versicherungen unterschiedlich geregelt. Der Wert von Bagatellschäden variiert je nach Versicherung, zwischen 250 € und 500 €. Hierbei ist es möglich Schäden bis spätestens zum Ende des Versicherungsjahres zu melden.

Faktoren, die die Höhe der jährlichen Beiträge beeinflussen, sind unter anderem:
Seit wann ist der Fahrer im Besitz der Fahrerlaubnis?
Für was wird das Fahrzeug verwendet?
Wie lang sind die Strecken, die innerhalb eines Jahres zurückgelegt werden?

Führerscheinneulinge, die eine Versicherung abschließen, werden immer am höchsten eingestuft. Dadurch, dass noch nicht viel Fahrpraxis vorhanden ist, gehen Autoversicherungen davon aus, dass hier leichter ein Unfall verursacht werden könnte. Um einen hohen Versicherungsbeitrag zu umgehen, kann man das Fahrzeug beispielsweise auf ein Elternteil anmelden, welches schon länger im Besitz der Fahrerlaubnis ist. Wenn das Fahrzeug für geschäftliche Zwecke und somit für Langstrecken genutzt wird, ist auch hier der jährliche Beitrag oftmals höher eingestuft. Wenn man ein Fahrzeug privat nutzt, aber dennoch häufig Langstrecken fährt, fällt der jährliche Beitrag höher aus, da man bei langen Strecken davon ausgehen könnte, dass schneller bzw. häufiger ein Unfall passiert, als wenn jemand sein Auto nur wenig bewegt. Um die richtige Versicherung zu finden, bietet es sich also an, zunächst einige Vergleiche anzustellen, dies ist auf dieser Homepage möglich.

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